Projekt Lebensräume

Demographischer Wandel und Konsequenzen für Stegen:

1.      Aufbau eines Hilfs- und Betreuungsnetzes in Stegen.
Motto: „Von der Wiege bis zur Bahre“ - Entwicklung der „sorgenden Gemeinde“ für jung und alt
Anliegen: Das Bürgernetzwerk koordiniert die Altenbetreuung, Altenpflege sowie Hospiz- und Palliativbegleitung, Förderung des Generationenaustauschs.

2.      Neubau eines Begegnungshauses mit:

  • Zwei ambulant betreuten Pflegewohngemeinschaften für jeweils 8 Personen,
  • einer Tagespflege für kranke und pflegebedürftige Menschen,
  • einem niederschwelligen Begegnungstreff und
  • dem Netzwerkbüro.

Ziel: Kein Einwohner Stegens soll durch Krankheit, Gebrechlichkeit oder Hilfsbedürftigkeit gezwungen werden, den Ort zu verlassen.

Die Bürgerschaft übernimmt im Verein Miteinander Stegen e.V. die Aufgaben und Verantwortlichkeiten des Generationenvertrags durch:

  • Verantwortung für geeignete und zukunftsfähige Maßnahmen zur Bewältigung der Anforderungen des demographischen Wandels.
  • Unterstützung der Gemeindeverwaltung, des Gemeinderats sowie beider christlicher Kirchengemeinden.
  • Vernetzung mit ambulanten Diensten.
  • Zusammenarbeit von Professionellen und freiwillig Engagierten.

Laufende Initiativen:

1.   Brigitte Schork ist von Montag bis Freitag Ansprechpartnerin im Netzwerkbüro für Anliegen aller Art.

2.     Jeden Samstag wird ein Mittagstisch in der Seniorenwohnanlage Pater Middendorf in Stegen angeboten. Durchschnittlich 2 - 3 freiwillig Engagierte aus dem Ort kochen und essen gemeinsam mit Senior*innen ein Drei-Gänge-Menü. Seit September 2013 organisiert Rosa Gabele den Samstagsmittagstisch und garantiert das wöchentliche Gelingen.

3.      Eine Arbeitsgruppe hat ein Nutzungskonzept für ein neues Gebäude mit folgender Vision erstellt. Das Haus:

  • integriert das ganze Leben „von der Wiege bis zur Bahre“,
  • sorgt für dauerhafte Vielfalt,
  • ist offen für Wünsche, Bedürfnisse und Notlagen der Menschen,
  • ermöglicht eine 24-Stunden Betreuung, Begleitung und Pflege,
  • ist und bleibt flexibel bezüglich der Anliegen der Menschen,
  • schafft Raum für Austausch, Miteinander und Geselligkeit
  • sowie für Ruhe und Rückzugsmöglichkeit durch Wahrung der jeweiligen Privatsphäre.

4.      Eine weitere Arbeitsgruppe hat ein Begleitungs- und Unterstützungskonzept für zwei ambulant betreute Pflegewohngemeinschaften erarbeitet.