Begegnungshaus und Konzept Lebensräume

Das geplante Begegnungshaus liegt zentral in der Ortsmitte mit einer guten Anbindung an die soziale und gewerbliche Infrastruktur. Im Erdgeschoss wird ein Mix moderner Altenhilfe realisiert. Das Konzept trägt einer älter werdenden Gesellschaft Rechnung und unterstützt damit die ganze Familie. Zusätzlich wird neuer Wohnraum für Jung und Alt sowie ein (Frei)Raum für Begegnung geschaffen.

Das Begegnungshaus besteht aus einem funktionalen Erdgeschoss mit

  • zwei ambulant betreuten Pflegewohngemeinschaften,
  • einer Tagespflege und
  • dem Netzwerkbüro mit Begegnungsraum.

Darüber werden jüngere und ältere Menschen in barrierefreien Wohnungen leben. 

Die Tagespflege wird von einem Pflegedienst betrieben. Die Kosten für Besucher*innen werden von den Pflegekassen übernommen. Das Netzwerkbüro ist im Begegnungshaus die niederschwellige Schnittstelle eines Miteinanders im Haus sowie im gesamten Ort.

Weitere Informationen finden Sie unter der Webseite der Gemeinde Stegen

 

Ambulant betreute Pflegewohngemeinschaft

Was ist eine ambulant betreute Pflegewohngemeinschaft?

  • Eine große gemeinschaftlich genutzte Wohnung.
  • Jede Bewohnerin, jeder Bewohner hat ein eigenes Zimmer, das wie zuhause gestaltet werden kann und als privater Rückzugsraum zur Verfügung steht.
  • Wohnzimmer, Aufenthaltsräume und die Küche werden von allen Bewohner*innen gemeinsam genutzt.
  • Für alle Bewohner*innen stehen drei Bäder mit Dusche und Toilette zur Verfügung.

Wer organisiert die Pflegewohngemeinschaft?

  • Der Anbieter der Pflegewohngemeinschaft, das Netzwerkbüro in Stegen, sorgt für eine gute Zusammenarbeit aller Beteiligten: Angehörige, Alltagsbegleiter, Ehrenamtliche, Pflegedienst, Ärzte.
  • Die Angehörigen oder gesetzlichen Betreuer sind verantwortlich, die Betreuung und die Pflege zu organisieren. Dazu bilden sie ein Bewohnergremium. Wie in jedem Zuhause, sind die Bewohner*innen und deren Familien, diejenigen, die entscheiden.
  • Alltagsbegleiter*innen übernehmen die Hauptarbeit und sind rund um die Uhr zur Unterstützung und Begleitung in der Wohngruppe.
  • Die Angehörigen unterstützen bei der Alltagsarbeit.
  • Ehrenamtliche können dazu beitragen, dass den Bewohner*innen wichtige zwischenmenschliche Beziehungen erhalten bleiben.

Wer übernimmt die Pflege in einer Pflegewohngemeinschaft?

  • Ein frei wählbarer ambulanter Pflegedienst kommt nach Absprache regelmäßig in die Wohngruppe und kümmert sich um alle notwendigen Pflegeleistungen. Diese werden über die Pflegesachleistungen mit den Pflegekassen abgerechnet. 

Welche Vorteile hat eine ambulant betreute Pflegewohngemeinschaft?

  • Gemeinschaftliches Wohnen hilft den Betroffenen, deren Familien und den Beschäftigten.
  • Die Betreuung und die Pflege sind bezahlbar, bei einem sehr hohen Betreuungsschlüssel.
  • Die gemeinsame Alltagsgestaltung und die Geselligkeit sind für die BewohnerInnen sehr wichtig und hilfreich.

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