Projekt Lebensräume

Demographischer Wandel und Konsequenzen für Stegen:

1.      Aufbau eines Hilfs- und Betreuungsnetzes in Stegen.
Motto: „Von der Wiege bis zur Bahre“ - Entwicklung der „sorgenden Gemeinde“ für jung und alt
Anliegen: Das Bürgernetzwerk koordiniert die Altenbetreuung, Altenpflege sowie Hospiz- und Palliativbegleitung, Förderung des Generationenaustauschs.

2.      Neubau eines Begegnungshauses mit:

  • Zwei anbietergestützten, ambulant betreuten Pflegewohngruppe für jeweils 8 Personen,
  • einer Tagespflege für ältere Menschen,
  • einem inklusiven Begegnungstreff und
  • dem Netzwerkbüro.

Ziel: Kein Einwohner Stegens soll durch Krankheit, Gebrechlichkeit oder Hilfsbedürftigkeit gezwungen werden, den Ort zu verlassen.

Die Bürgerschaft übernimmt im Verein Miteinander Stegen e.V. die Aufgaben und Verantwortlichkeiten des Generationenvertrags durch:

  • Verantwortung für geeignete und zukunftsfähige Maßnahmen zur Bewältigung der Anforderungen des demographischen Wandels.
  • Unterstützung der Gemeindeverwaltung, des Gemeinderats sowie beider christlicher Kirchengemeinden.
  • Vernetzung mit ambulanten Diensten.
  • Zusammenarbeit von Professionellen und freiwillig Engagierten.

Laufender Initiativen:

1.      Das Netzwerkbüro wurde eingerichtet und hat die Arbeit seit Dezember 2012 bereits aufgenommen. Brigitte Schork ist von Montag bis Freitag Ansprechpartner für Anliegen der Stegener aller Art.

2.      Jeden Samstag wird ein Mittagstisch in der Seniorenwohnanlage Pater Middendorf in Stegen angeboten. Durchschnittlich 2 - 3 freiwillig Engagierte aus dem Ort kochen und essen gemeinsam mit Senior*innen ein Drei-Gänge-Menü. Seit September 2013 organisiert Rosa Gabele den Samstagsmittagstisch und garantiert das wöchentliche Gelingen.

3.      Eine Arbeitsgruppe hat ein Nutzungskonzept für ein neues Gebäude mit folgender Vision erstellt. Das Haus:

  • Integriert das ganze Leben „von der Wiege bis zur Bahre“,
  • sorgt für dauerhafte Vielfalt,
  • ist offen für Wünsche, Bedürfnisse und Notlagen der Menschen,
  • ermöglicht eine 24-Stunden Betreuung, Begleitung und Pflege,
  • ist und bleibt flexibel bezüglich der Anliegen der Menschen,
  • schafft Raum für Austausch, Miteinander und Geselligkeit
  • sowie für Ruhe und Rückzugmöglichkeit durch Wahrung der jeweiligen Privatsphäre.

4.      Eine weitere Arbeitsgruppe hat ein Betreuungs- und Unterstützungskonzept für zwei ambulant betreute Pflegewohngruppen erarbeitet.

5.      Als Trägermodell für die Lebensräume ist eine Bürgerstiftung in Gründung.